percutane Strahlentherapie

Bei einer percutanen („durch die Haut“) Strahlentherapie wird der gewünschte Bereich von außen bestrahlt. Um das Zielvolumen möglichst genau bei jeder Bestrahlung zu erfassen und das umgebende gesunde Gewebe zu schonen, werden spezielle Lagerungshilfen oder Masken im Kopf- Halsbereich eingesetzt. Auf dem Körper des Patienten oder der Maske werden Markierungen für die tägliche exakte Einstellung angebracht.
In den meisten Fällen wird das Zielvolumen aus mehreren Richtungen bestrahlt (Mehrfeldertechnik). Der Strahlerkopf bewegt sich hierbei um den Patienten und bestrahlt jeweils aus den durch den Bestrahlungsplan vorgegebenen Richtungen einen Teil der Gesamtdosis. Die gesamte Behandlungszeit beträgt wenige Minuten. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, muss die erforderliche Gesamtdosis in kleinen Einzeldosen verabreicht werden. Deshalb erstreckt sich eine Bestrahlungsserie meistens über einige Wochen mit einer, manchmal auch zwei Bestrahlungen täglich.
Mit der IMRT, d.h. der intensitäts-modulierten Radiotherapie, haben wir die zusätzliche Möglichkeit, die Strahlendosis im Zielvolumen noch genauer anzupassen und so empfindliche Organe, z. B. die Speicheldrüsen optimal zu schonen.